Was ist Einweggrillfrei?

Wir unterstützen die Produzenten von nachhaltigen Produkten rund um das Grillerlebnis. Unser Manifesto zeigt euch, was wir für euer nachhaltiges Grillerlebnis tun wollen. Im Ratgeber findet ihr Tipps und Tricks, wie ihr ökologisch sinnvoll grillen könnt.

Der Einweggrill

Der geringe Abstand zwischen Rost und Grillgut sorgt dafür, dass das Grillgut oberflächlich schnell verbrennt, während das Innere des Grillguts nicht durchgegart ist. Aufgrund der Luftzufuhr in der Grillschale ist die Kohle mit vielen Chemikalien getränkt, um schnell die Glut zu erzeugen. Das geht anders!

Die Grillkohle

Schätzungen zufolge importiert Deutschland etwa 98% seiner Holzkohle, das entspricht etwa 243.000 Tonnen. Der größte Teil kommt aus Polen (24%, 59.000 Tonnen), Paraguay (18%, 44.000 Tonnen) und Litauen (13%, 31.000 Tonnen). Gerade die Kohle aus den Schwellen- und Entwicklungsländern ist problematisch: Bei der Waldrodung für Plantagen oder Viehzucht entsteht Tropenholz als Nebenprodukt, welches oft illegal geschlagen wurde. Wir denken, das muss nicht sein!

Der Grillanzünder

Viele herkömmliche Grillanzünder existieren in flüssiger sowie fester Form. Diese sind wichtig, um mit dem Grillvergnügen beginnen zu können. In flüssiger Zusammensetzung bestehen sie meist aus Kerosin, Petroleum oder N-Paraffin.  Doch diese chemischen Anzünder sind nicht nur umweltschädlich, sondern auch schlecht für die Gesundheit. Das muss nicht sein!

Das Besteck

Kunststoff- und Pappbesteck produzieren viel Müll. Allein in Köln fallen jährlich Entsorgungskosten  von knapp einer Million Euro durch Grillmüll an. In vielen weiteren deutschen Ballungsgebieten sieht das ähnlich aus. Wir finden, das muss nicht sein!