Der Grill fürs Fahrrad – Knister Grill

Für das nachhaltige Grillen gibt es jetzt den Knister-Grill. Der erste Grill den man ganz entspannt zum Transport an jedem Fahrrad montieren kann (die Teile zum Montieren sind im Lieferumfang enthalten). Er ist Made In Germany und und kann bis zu 10 Leute gleichzeitig satt machen.

Entwickelt wurde der Knister-Grill von Caro aus München, die das selbe Problem hatte: Sie ist oft mit dem Fahrrad unterwegs und hat keinen Platz für einen sperrigen Grill. Deshalb hat sie zusammen mit ihren Freunden den Knister-Grill konstruiert, der dieses Jahr auch schon erfolgreich eine Kickstarter-Kampagne absolviert hat.

Ähnlich wie viele Mehrweggrills ist auch der Knister-Grill spülmaschinentauglich. Im Grill kann man Kohle und Grillgut einfach transportieren und den Grill an Ort und Stelle zusammenbauen.

Nun will Caro mit ihrem Knister-Grill hoch hinaus. Ab sofort kann man den Knister-Grill hier vorbestellen.

Wir haben die Produkte von bioodi getestet

Die Produkte von bioodi konnten wir bei einigen Gelegenheiten diesen Sommer ausprobieren. Dabei gab es zahlreiche Möglichkeiten, die verschiedenen Produkte von bioodi zu testen und auszuprobieren. Wir haben unsere Erfahrungen für euch in einem Produkt-Test zusammengefasst.

Produktion und Herstellung

Bioodi bieten vor allem Einwegprodukte für den Lebensmittelbereich an. Das Besondere daran ist, dass diese aus erneuerbaren- und Restmaterialien bestehen. Das Sortiment umfasst alles von Einweggeschirr, Besteck bis hin zu Bechern und Verpackungen. Wir nutzten viel vom Einweggeschirr, welches zu großen Teil aus Bagasse, dem Zellstoff eines Zuckerrohrstängels, besteht und daher vollständig biologisch abbaubar ist. Das verwendete Besteck bestand aus CPLA, was eine Alternative zu Plastik ist und aus natürlicher Stärke besteht.

Alle Produkte von bioodi erfüllen die Richtlinie EN-13432. Das bedeutet, dass innerhalb von sechs Monaten alle Materialien zu 90% abgebaut sein müssen.

Verarbeitung und Design

Alle getesteten Produkte von bioodi sind hochwertig verarbeitet und wirken ästhetisch ansprechend. Auf den ersten Blick sind keine großen Unterschiede zu handelsüblichen Einwegprodukten zu erkennen. Also Grill an, Essen drauf und nach wenigen Minuten konnte gegessen werden. Die Stabilität der Teller war hervorragend. Besonders gefallen haben uns die teils ausgefallenen Formen des Geschirrs. Von schlichten „Papptellern“ bis hin zu Palmgeschirr, welches optisch einiges hermacht, war alles dabei. Mit dem Besteck war es ohne Probleme möglich, sowohl Fleischgerichte, als auch vegetarische Mahlzeiten zu zerschneiden. Die mitgebrachten Becher waren so stabil und flexibel wie herkömmliche Plastikbecher. Einzig bei Heißgetränken sollte man vorher schauen, welche bioodi–Becher dafür geeignet sind und welche nicht.

Nach dem Grillen konnten wir das benutzte Geschirr und Besteck ohne schlechtes Gewissen im Müll entsorgen. Am besten nutzt man für die Entsorgung noch die nachhaltigen Müllbeutel von bioodi. Es ist natürlich auch möglich und sehr sinnvoll, einige Artikel nochmals zu verwenden.

Preis und Fazit

Die Qualität der getesteten Produkte war sehr gut und vor allem das nachhaltige Konzept sollte zum Kauf animieren. Dafür sollte man durchaus bereit sein, etwas mehr Geld auszugeben. Bei der Vielzahl der angebotenen Artikel gibt es viele preisliche Abstufungen und gerade für sehr hochwertige Materialien, wie zum Beispiel Bambusschüsseln oder Palmteller, muss man etwas tiefer in die Tasche greifen. Wenn ihr nachhaltig leben wollt und gern in großen Runden grillt, dann sind die Produkte von bioodi genau das richtige für euch!

 

Das war unser Test mit den Produkten von bioodi. Schaut doch mal bei bioodi vorbei.

Mokan – Der geniale Grillanzünder

Die drei Jungs rund um den Mokan Grillanzünder wollen das Grillen sauberer und einfacher machen. Mit ihrer raffinierten und ökologischen Anzündhilfe haben sie bereits einen wichtigen Schritt gemacht. Wie der Anzünder entstanden ist und welche Ziele sie sonst noch verfolgen, könnt ihr im folgenden Interview nachlesen.

Wie ist Euch die Idee dazu gekommen?

Wir waren anfangs überzeugte Spiritus- und Praffingriller. Was uns allerdings störte, waren der Geruch und die lange Zeit, die es brauchte, bis die Kohle grillbereit war. Daraufhin setzen wir uns zusammen und tüftelten an einer Idee, mit der es einfacher und umweltfreundlicher sein sollte, den Grill anzuzünden. Nach viel Tüftelei und Ausprobieren war der Mokan Grillanzünder geboren.

Wer steckt hinter dem Grillanzünder MOKAN?

Der Mokan ist schnell, einfach und ökologisch. Er ist schnell, weil die Kohle damit in bis zu 15 Minuten komplett durchgeglüht werden kann. In der Handhabung ist er ganz einfach, da er kinderleicht aufgebaut werden kann und die Kohle ohne jegliches Luftzuwedeln durchglüht. Während des Anglühens kann man sich also entspannt zurücklehnen oder sich um spannendere Dinge kümmern. Außerdem verwenden wir keinerlei brandfördernde Zusätze. Er besteht ausschließlich aus Papier und einem Docht. Zudem stammt das Material aus nachhaltiger Waldwirtschaft.

Welche Firmenphilosophie verfolgt Ihr?

Mit unserem Unternehmen wollen wir das Grillen ökologischer und einfacher machen. Dafür setzen wir uns mit den Problemen so lange auseinander, bis wir der Meinung sind, eine einfache Lösung gefunden zu haben, die sich ökologisch umsetzen lässt. Darüber hinaus wollen wir unser Modell nicht ausschließlich auf den Grillmarkt anwenden und sind offen für weitere Bereiche des alltäglichen Lebens.

Wie setzt Ihr Euch als Unternehmen mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinander?

Wir verstehen uns als nachhaltiges Unternehmen mit dem Ziel sinnvolle und ökologische Produkte zu entwickeln. Unter Nachhaltigkeit verstehen wir neben der Verwendung entsprechender Materialien auch kurze Lieferwege – alle Zulieferer stammen aus der Nähe von Bonn, unserem Firmensitz. Schließlich lässt sich das Thema Nachhaltigkeit auch auf die Zusammenarbeit selbst übertragen. So wollen wir mit Standards zur Mitarbeiterführung einen wertschätzenden, ehrlichen und offenen Umgang mit allen Menschen im Team als wichtigsten Wert der Zusammenarbeit definieren.

Was habt Ihr für die Zukunft geplant?

Ein wichtiger Aspekt für die Zukunft wird die Vernetzung mit Partnern sein, die unsere Philosophie teilen und mit denen wir uns ergänzen können. Außerdem tüfteln wir laufend an neuen Ideen, die ergänzend zum Mokan Grillanzünder in unser Sortiment aufgenommen werden können. Sobald uns die ersten Prototypen überzeugen, wird es hier Neuigkeiten geben. Man darf also gespannt sein!

Wir danken den Jungs für das Interview und wünschen ihnen sowie ihrem tollen Produkt noch eine tolle Zukunft!

A4Grill – Nachhaltiger Grill für unterwegs

Der A4Grill ist ein Mehrweggrill, der aus hochwertigem Kochtopf-Edelstahl gefertigt ist. Er lässt sich sehr leicht transportieren, zum Feuerkorb umbauen und in der Spülmaschine reinigen. Wir haben die Gründer im Interview.

Wer steckt hinter dem A4Grill?

Hinter dem A4Grill stecken zwei Erfinder: Hermann & Alex. Wir haben uns im Studium kennengelernt und grillen für unser Leben gern. Im Sommer trifft man uns mindestens jede zweite Woche hinter einem Grillrost an. Deshalb haben wir auch gleich angefangen, die Idee zum A4Grill umzusetzen, als wir die Notwendigkeit erkannt haben.

Wie ist Euch die Idee zum A4Grill gekommen?

Der A4Grill wurde konzipiert, um den Einweggrill zu ersetzen. Die Idee entstand während eines gemeinsamen Kanu-Urlaubs. Wir hatten keinen Grill dabei, weil er einfach nicht in unsere Rucksäcke passte. Aber der Wunsch, etwas zu grillen, ein Lagerfeuer zu machen und dabei zu entspannen, war da. Deshalb haben wir einen Grill entwickelt, auf dem man Grillen kann und danach sogar ein Lagerfeuer möglich ist. Außerdem sollte er auch kein Wegwerf-Modell sein, dass unnötigen Müll erzeugt. So entstand der A4Grill. Ein optimaler Begleiter für Kanu-Touren, Festivalbesuche, Angler und eben Spontangriller.

Welche Philosophie verfolgt Ihr als Firma?

Eine sehr nachhaltige Philosophie! Wir versuchen alles sehr effizient zu erledigen. Das fängt bei unserem Produkt an und endet bei unseren Arbeitsprozessen. Wir stellen immer hohe Anforderungen an Qualität unseres Produktes. Uns ist auch wichtig, wo unser Grill produziert und zusammengebaut wird. Auch bei der Herstellung unserer handgefertigten Grilltasche haben wir hohe Ansprüche. Beides passiert in Sachsen! Das ist uns sehr wichtig, da wir so  kurze Feedbackschleifen sicherstellen können. Gerade bei der Weiterentwicklung des Produktes ist so etwas sehr wichtig.

Der nachhaltige Ansatz spiegelt sich aber nicht nur im Produkt wieder. Wir sind nämlich außerdem sehr bestrebt, Konsumenten vom Einweggrill wegzulocken und ihnen zu zeigen, welche Alternativen es auf dem Markt gibt. In dieses Vorhaben fließt sehr viel Schweiß, Zeit und Mühe. Der Weg zu einer einweggrillfreien Zukunft ist machbar.

Welche Ziele habt Ihr für die Zukunft?

Wir wollen unsere Präsenz auf dem deutschsprachigen Markt ausbauen. Dafür arbeiten wir aktuell mit Online-Shops und lokalen Händlern zusammen. Das positive Feedback ehrt uns natürlich und spornt uns an, ein noch besseres Produkt zu entwicklen. In unserem Grill-Labor basteln wir auch bereits an neuen Gadgets, wie beispielsweise einem Kohlesack, Grillwerkzeuge mit geringem Packmaß oder technische Gadgets die euch helfen, ein nachhaltiges Grillerlebnis noch intensiver und entspannter zu machen. Mehr dazu können wir euch vielleicht Anfang des nächsten Jahres verraten. Lasst euch überraschen. Schaut doch mal in unserem Shop vorbei.

Danke für das spannende Interview. Viel Erfolg in der Zukunft!

Bioodi – Nachhaltige Einwegprodukte für euer Grillerlebnis

 

Bioodi beschäftigt sich mit umweltverträglichen Einwegprodukten. Sie sind Partner unserer Initiative #Einweggrillfrei. Hier lest ihr, wie sie angefangen haben und was sie für das nächste Jahr planen. Viel Spaß!

Was und wer steckt hinter Bioodi?

Eine Idee, und Menschen. Wir sind ein niederländisches Unternehmen, das vor gut 10 Jahren als Pionier damit begann, die ersten nachhaltigen Einwegprodukte aus erneuerbaren Materialien auf den Markt zu bringen. Unser Team besteht aus 8 Mitarbeitern. Wichtig ist uns vor allem der persönliche Kundenkontakt und die soziale Verantwortung, die wir als Unternehmen haben. Co-creating a sustainable experience – das ist unsere DNS.

Wie seid ihr auf die Idee für nachhaltige Einwegprodukte gekommen?

Nachhaltigkeit steckte vor 10 Jahren noch in den Kinderschuhen. Nachhaltige Einwegartikel waren kaum erhältlich, vor allem die Suche nach einem breiteren Sortiment im Bereich kleinerer Abnahmemengen blieb erfolglos. Wir dachten uns, das soll sich ändern! Und somit begannen wir damit, kleinere Mengen nachhaltiger Einweg-Produkte mit schneller Lieferzeit, hoher Qualität und einem ausgezeichnetem Service anzubieten.

Welche Produkte bietet ihr an und wer ist Eure Zielgruppe?

Wir bieten Einwegartikel für den Lebensmittelbereich aus erneuerbaren und/oder Restmaterialien an. Darunter fallen u.a. Einweggeschirr, Besteck, Becher und Verpackungen. Die meisten unserer KundInnen kommen daher aus dem Horeca- und Cateringbereich. Aber auch für private Feste oder beispielsweise Firmenfeiern wird man bei uns fündig. Ebenso haben wir beispielsweise nachhaltige Mülltüten und Putzmittel in unserem Sortiment.

Was bedeutet für Euch Nachhaltigkeit bzw. wie versucht Ihr als Unternehmen nachhaltig zu handeln?

Unsere Produkte erfüllen die Richtlinie EN-13432, die fordert, dass das Material zu 90% innerhalb eines Zeitraums von 6 Monaten biodegradiert sein muss. Dies bedeutet, dass sich unsere Produkte innerhalb dieser Norm befinden. Wir möchten mit unserem Sortiment flächendeckend alles anbieten, was im Rahmen von nachhaltigen Einwegartikeln benötigt wird, sodass unsere KundInnen wiederum die Möglichkeit haben, ihr Geschirr und Verpackungen entsprechend ebenfalls gänzlich umweltfreundlich zu gestalten.

Was habt ihr für das nächste Jahr geplant?

Unser Sortiment verändert sich stetig in Zusammenhang mit Kundenwünschen oder Anpassungen in Material und Design, wo wir ständig auf der Suche nach noch besseren Lösungen sind. Der deutsche Markt ist für uns als ursprünglich niederländisches Unternehmen immer noch ein wenig neu. Hier sind wir nach wie vor mit Veränderungen und Verbesserungen beschäftigt. Ganz neu bei uns gibt es bei uns auch das Beratungsgespräch. Hier können interessierte (Neu-)KundInnen selbst eine Zeit auswählen, wann unsere MitarbeiterInnen telefonisch Kontakt mit Ihnen aufnehmen sollen. In diesem Gespräch beantworten wir so gut wir können alle aufkommenden Fragen rund um die (betriebliche) Umstellung auf nachhaltige Artikel, sowie besonders zu den Punkten, bei denen wir von Bioodi zu einem nachhaltigen Erlebnis für unsere KundInnen und wiederum deren KundInnen beitragen können.

Danke für das interessante Interview. Wir wünschen euch für die kommenden Jahre viel Erfolg bei eurer Mission auf dem deutschen Markt!

Quartiermeister – Bier für den Kiez

Bier für einen guten Zweck trinken, das könnt ihr mit Quartiermeister. Sie sind ebenfalls ein Partner unserer Einweggrillfrei-Initiative. Was Quartiermeister genau macht und was sie für die Zukunft planen, haben sie uns in einem Interview erzählt.

Was genau ist Quartiermeister?

Quartiermeister ist das Bier für die Nachbarschaft. Als Sozialunternehmen verwandeln wir Konsum in eine gute und nachhaltige Tat. Mit dem Erlös jeder verkauften Quartiermeisterflasche fördern wir soziale & kulturelle Projekte in Berlin, Leipzig, Dresden und München. Wir wollen genau da helfen, wo unser Bier getrunken wird.

Wie seid Ihr auf die Idee gekommen, ein Bier für den Kiez zu brauen?

Unser Gründer Sebastian hatte 2010 die Idee zu Quartiermeister. Er war auf der Suche nach einem Konzept, das soziales Engagement so einfach wie möglich gestaltet, ohne mehr Zeit oder Geld dafür aufwenden zu müssen. Ihm kam der Gedanke, den Konsum eines Produktes mit einem gesellschaftlichen Mehrwert zu verknüpfen, einem Mehrwert der direkt vor Ort sichtbar ist. Daraufhin suchte Sebastian eine Brauerei, er vertrieb das Bier damals noch mit dem Fahrrad gemeinsam mit Freunden in Berlin. Nach zwei Jahren ging die Partnerbrauerei allerdings insolvent und wir wagten einen Neuanfang, diesmal als soziales Unternehmen mit Vollzeit-Mitarbeitern und mit der neuen Brauerei in Wittichenau.

Ihr setzt viel auf soziales Engagement. Wie wird entschieden, welche sozialen Projekte unterstützt werden sollen?

An unser Unternehmen ist ein Verein gekoppelt, der Quartiermeister e.V. Ein Teil der Mitglieder kommt mit jedem neuen Förderzyklus zusammen und entscheidet, welche der Projektanträge es in die Online-Abstimmung auf unserer Website www.quartiermeister.org schafft. Das sind immer jeweils 8 Projekte für einen Zeitraum von 6 Wochen, in denen jede*r auf unserer Website abstimmen kann, welche zwei Projekte das Fördergeld erhalten sollen.

Was bedeutet für Euch Nachhaltigkeit?

Nachhaltigkeit ist für uns eine Frage des korrekten Wirtschaftens, also möglichst im Einklang mit Mensch und Natur zu stehen. Das fängt bei der Produktion an, in der wir größtenteils biologische Inhaltsstoffe verwenden und den Brauprozess nicht künstlich beschleunigen und hört bei der Gewinnausschüttung auf, an der die Nachbarschaft beteiligt wird.

Was sind Eure Ziele für die nächsten Jahre?

Wir haben gerade verschiedene Baustellen, beispielsweise bringen wir bald ein Bio-Rotbier raus und wollen unseren Standort in München professionalisieren. Damit haben wir gerade alle Hände voll zu tun. Langfristig träumen wir davon, dass wir irgendwann in ganz Deutschland Nachbarn haben, deren Projekte wir fördern können. Bis dahin bleibt aber wohl noch einiges zu tun.

Danke für das spannende Interview. Wir wünschen euch weiterhin viel Erfolg!